Reisa

Fläche: 803 km²
Fylker: Troms
Gegründet: 1986

Der 803 km² große Reisa Nationalpark beinhaltet in seinen Herz den Reisafluß, der sich tief in die Gebirgsebenen eingeschnitten und das Langegestreckte Reisadalen geschaffen hat. Der Nationalpark soll eine so gut wie unberührte Landschaft bewahren. Enge Täler und Kluften, mächtige Wasserfälle, Klamms und riesige eiszeitliche Felsauswaschungen prägen Teile des Nationalparks,. Das Pflanzen- und Vogelleben im Park gehört zu den artenreichsten Nordnorwegens. Die Landschaftsvielfalt reicht von dichten Laubwäldern, entlang der Überschwemmungszonen des Flusses über Weidengürtel mit der hübschen blauen Himmelsleiter bis zu Weitgestreckten Fjellhügeln und Mooren. Dieser große Variationsreichtum an Gesteinen und Landschaft bildet die Grundlage für ein vielfältiges und artenreiches Tier- und Pflanzenleben. Die steilen Felsklippen und schwer zugängliche Waldgebiete und Gebirgsebenen bieten gute Lebensbedingungen für Raubvögel, wie den Raufußbussard, Steinadler, Turmfalke und Jagdfalken. Weitere vorkommende Tierarten sind der Luchs, Vielfraß und der vom Aussterben bedrohte Polarfuchs. An den Felswänden entlang des Reisaflusses lässt sich die Geschichte der letzten 2.000 Millionen Jahre ablesen, die Grenze zwischen dem Grundgestein, der Dividalgruppe und den Deckgesteinen deutlich sehen. Ein Highlight ist der durch zwei Flüsse gebildete Imofossen, der sich die senkrechte Granitwand hinabstürzt.

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  • Veröffentlicht
    10. Januar 2019
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